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Ich beschäftige mich leidenschaftlich mit Yoga, Meditation, Gewaltfreier Kommunikation und anderen Techniken, die uns helfen können, zu uns selbst zu finden und den Mut zu finden unser Leben so zu leben, wie wir uns das wünschen. Anfang 2018 beginne ich die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin.

Im Herbst 2015 wurde mir alles zuviel. Die Anforderungen, die ich an mich selber stellte, trieben mich in ein Burnout. Mein bisheriges Leben stellte sich langsam (ganz langsam) vom Kopf auf die Füsse. Durch Yoga und Psychotherapie konfrontierte ich mit Mustern und Ängsten, von denen ich mich durchs Leben treiben liess. Ich habe gelernt mich ihnen nicht mehr auszuliefern sondern durch meinen Körper im Yoga, durch Meditation und gewaltfreie Kommunikation besser mit mir selbst in Kontakt zu kommen, endlich zu spüren, wer ich eigentlich bin und was ich will. Durchbrüche, Rückschläge und immer wieder Neues zu lernen gehören für nich zu diesem neuen Weg eigenverantwortlich durchs Leben zu gehen.

Etwas verändern

Ich bin Feministin und lange war mein politisches Engagement von der Wut über unser patriarchales System geprägt. Bis ich gespürt habe, welche Kraft ich aus dem Zusammensein mit anderen Frauen* schöpfe. Ich habe gelernt, dass Liebe ein nachhaltigerer Antriebsmotor für den Einsatz für eine gerechtere Welt ist als Wut. Wir können nur gewinnen, wenn wir Hoffnung und Inspiration verbreiten. Wut und Hass sind die Instrumente der anderen. Ich habe gelernt in meinem Leben die Verantwortung für mein Glück zu übernehmen. Doch wir leben in Strukturen, einer kapitalistischen Weltordnung, die uns in erster Linie als KonsumentInnen benötigen, nicht als freie Menschen.

Persönliche Befreiuung geht darum für mich immer auch einher mit dem kollektiven Einsatz für eine gerechtere Welt.

„Selbstliebe ist die radikalste Form von Antikapitalismus“

Gemeinschaft

Die Entwicklung, die ich den letzten zwei Jahren erlebt habe, wäre für mich nie möglich gewesen ohne die grenzenlose Unterstützung durch mein Umfeld, insbesondere meinen Mann und die NAKED Community, deren Retreat mich einen riesigen Schritt weiter brachten. Gerade auch die Gemeinschaft unter Frauen ist für mich immer wieder ein grosser Quelle von Verbundenheit und Kraft.

*Mit Frauen meine ich Menschen, die sich als Frau identifizieren oder als Frau sozialisiert wurden.